Meine Geschichte erzählt


Manuela Elfers

Ich möchte euch an dieser Stelle von mir und meinem Weg mit Jesus berichten.

Aufgewachsen bin ich in Bremen mit meiner Mutter und meiner Zwillingsschwester. Mit ca. 3 Jahren bin ich damals Landeskirchlich getauft worden. An dieser Taufe habe ich leider keine Erinnerungen mehr. Ich bin zum Teil mit dem christlichen Glauben groß geworden. Meine Mutter hat mich und meine Schwester oft an den Sonntagen zum Gottesdienst mitgenommen. Die Kindergottesdienste fand ich herrlich, besonders die Berichte (Geschichten) über das Alte Testament hatten es mir angetan. Umso älter ich wurde, desto langweiliger empfand ich Kirche. An die Gottesdienste kann ich mich nicht mehr erinnern, nur dass ich die Zeit in der Kirche oft abgesessen habe, ohne dass mich eine Botschaft erreicht hat. Mein Interesse an Gott und an Jesus sind auf den Nullpunkt gesunken. Da war ich ungefähr 16 Jahre. Ich habe zu diesem Zeitpunkt der Kirche komplett den Rücken zugedreht.

Oft habe ich mich im Laufe meines Lebens nach Spiritualität gesehnt. Ich habe diverse Esoterische und Lebensberatende  Bücher gelesen, auch Astrologie fand ich recht spannend. Aber diesen Sammelsurium von Weisheiten waren für mich auf Dauer keine Lebensbegleitenden tiefen Wahrheiten. Nichts davon war langfristig für mich von Bestand.

Dann bin ich Martina begegnet. Ich war damals an einem Punkt in meinem Leben angekommen an dem ich sehr verzweifelt war. Ich war voller negativer Gefühle und ich habe mich regelrecht von Feinden umzingelt gefühlt. Das war nicht die verzweifeltste Phase in meinem Leben, aber sicher die Folgenreichste. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt massive Schlafstörungen.

Dann habe ich in einem Nordic Walking Kursus von Martina und lke, Martina kennen gelernt. Ich habe Martina von meinen Wunsch erzählt, meine Gedanken einfach abstellen zu können, die mich vom Schlafen abhielten und, dass das vielleicht mit Hilfe von Meditation möglich wäre. Sie hat mich dann gefragt, ob ich mich schon umgehört hätte, wo ich das Meditieren lernen könnte. Hatte ich noch nicht.

Martina hat dann Folgendes zu mir gesagt: Dass sie Meditation für eine gute Sache hält, aber befürchtet, sich Menschen auszuliefern, die nicht sorgfältig mit Ihr umgehen. Sie sagte dann, dass sie Christ sei und sich durch ihren Glauben geschützt fühle, und in diesem Rahmen des Glaubens auch gerne meditiert und  Ruhe findet. Das hat mich stark  beeindruckt.

Ca. 2- 3 Wochen später hat sich meine problematische Lebenssituation noch verschlimmert und ich habe mir ernsthaft Sorgen um mein Seelenleben gemacht. Auch mein Sozialnetz hat nicht mehr gegriffen. Meine Familie und auch meine Freunde habe ich sicherlich so manches Mal überfordert. Ich habe gehofft, dass der Glaube an Gott ein Ausweg aus meiner verfahrenen Situation ist.

Mit dieser Hoffnung bin ich wieder zum Nordic Walking Kursus gegangen. Ich habe mir so gewünscht, dass ich Martina dort wieder antreffe und sich ein weiteres Gespräch ergibt. Das war zum Glück der Fall. Im Verlauf unseres Gesprächs sind mir die Tränen nur so die Wangen runter gelaufen, Ich habe zu diesem Zeitpunkt fast täglich geweint. Meine Tränen kamen sehr unvermittelt und haben Martina zunächst ein wenig ratlos gemacht, zu mal sie sich ja auch um andere Teilnehmer kümmern musste. Sie hat mich während unserer Unterhaltung zum 'Gottesdienst eXtra' eingeladen.

Am Ende des Kursus standen wir dann noch an Ihrem Auto und haben uns verabschiedet. Martina hat gespürt, dass mir der Gottesdienst eXtra noch zu lange hin ist und mich beherzt zum Zellgruppentreffen, das dann am nächsten Tag stattfand, eingeladen. Dies war für mich sehr wichtig, denn ich habe in diesem Angebot die Chance gesehen, mich von meinen Ängsten, meinen Sorgen und meinen negativen Gefühlen zu befreien.

Zu diesem ersten Treffen bin ich dann auch prompt 1 ½ Stunden zu spät gekommen, denn ich hatte noch einen beruflichen Termin in Hamburg und konnte nicht vorher weg. Trotzdem habe ich entschieden, doch noch zu kommen, obwohl ich geschlagene 10 Min. im Auto verbracht habe, und ich mir immer die Frage stellte, ob das überhaupt angemessen ist, jetzt noch zu erscheinen. Aber mein Bedürfnis, mich unter Christen zu begeben, war zu mächtig und meine Verzweiflung und meine Hoffnung auf Trost waren zu groß.

Seit dem sind jetzt ca. 1 ¾ Jahr vergangen und mein Leben hat sich für mich entscheidend verändert. Ich habe Jesus gefunden. Auch meine damalige sehr problematische Jobsituation verknüpft mit einer sehr enttäuschenden Begegnung hat sich zum Guten gewendet. Ich trage keine negativen Gefühle mehr in mir. Im Gegenteil ich fühle mich geliebt und akzeptiert.

An einen Sonntag letztes Jahr im Sommer in einer Predigt  von Jens Stangenberg habe ich eine bewusste Entscheidung getroffen, mein Leben von Jesus bestimmen zu lassen, ihm dienen zu wollen und ihm zu vertrauen.

Ein Vers aus Jesaja 43 hat mich zu dieser Zeit sehr intensiv begleitet.

"Hab keine Angst denn ich habe dich erschaffen. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Du gehörst zu mir."

Diesen Vers habe ich mir in schwachen Stunden oft vorher gesagt, bis ich dann nach einiger Zeit einen Frieden erlebt habe, mich getragen fühlte. Seitdem ich mein Leben Jesus anvertraut habe, sind  meine Sorgen und meine Ängste um vieles kleiner geworden. Ich habe einen festen Platz in dieser Welt durch Jesus gefunden. Ich fühle mich geborgen, beschützt  und gesegnet durch ihn.

Ich möchte mich heute taufen lassen, um vor der sichtbaren und der unsichtbaren Welt ein Zeichen meines  Glaubens an Jesus Christus und der Zugehörigkeit zu meinen HERRN und Erlöser zu setzen.